Aufwertung der Freiräume der Agglomeration Freiburg

Die Agglomeration Freiburg wird in den kommenden vier Jahren das Modellvorhaben « Freiraum Freiburg » umsetzen. Bestehende Freiräume sollen unter Einbezug der Bevölkerung für Mensch, Tier und Pflanzen aufgewertet werden. Das Modellvorhaben gehört zu den 33 vom Bund ausgewählten Vorhaben, die er subventionieren wird. Seit dem Jahre 2002 lanciert der Bund alle vier Jahre Modellvorhaben. Mit diesen Vorhaben fördert er neue Ansätze und innovative Methoden. In der ersten Phase wurden vom ARE und SECO 31 Modellvorhaben unterstützt, darunter das Modellvorhaben der Agglomeration Freiburg „Constitution de l’agglomération de Fribourg“. Für die dritte Phase wurde die sektionsübergreifende Zusammenarbeit auf Bundesebene gestärkt. An der Phase 2014-2018 des Programms «Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung» sind acht Bundesämter beteiligt. Bis am 28. Februar 2014 konnten Projekte zu fünf Themenschwerpunkten eingereicht werden. Die Agglomeration Freiburg hat diese Chance genutzt, um ein Modellvorhaben zum Thema „Freiraumentwicklung in Agglomerationen fördern“ einzureichen. Ende Mai wurde bekannt, dass von den 149 eingereichten Modellvorhaben für eine nachhaltige Raumentwicklung ausgewählt wurden, darunter als einziges Projekt innerhalb des Kantons Freiburg das Projekt der Agglomeration Freiburg „Freiraum Freiburg“. Ziel des Projektes ist die Aufwertung der Freiräume in der Agglomeration Freiburg zur Erhöhung der Lebensqualität. Geplant sind bewegungs- und gesundheitsfördernde Einrichtungen sowie eine Grünraumgestaltung, die die Biodiversität erhöht. Das Projekt dauert von 2014 – 2018 und soll in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden, Experten aus den Bereichen Raumplanung, Landschaftsarchitektur, Sport, Gesundheit, Spielraum für Kinder und Biologie erarbeitet werden. Herzstück des Projektes sind Ateliers mit der Bevölkerung, bei denen die Betroffenen bei der Gestaltung mitreden und –entscheiden und bei der Umsetzung tatkräftig mit anpacken können. In einem ersten Schritt wird auf der Basis von bestehenden Grundlagen sowie unter Einbezug der Gemeinden eine Vision Freiburg entwickelt, welche Grundsätze zur naturräumlichen und mobilitätsbezogenen Entwicklung festhält. Ab 2015 wird die Bevölkerung einbezogen und 2016 werden die ersten Freiräume aufgewertet. Das Projekt wird vom Bund begleitet und subventioniert.

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